Aktuelles: Gemeinde Alsbach-Hähnlein

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Baugebiet Nördlich der Spießgasse in Hähnlein

Autor: Axel Klein
Artikel vom 09.10.2020

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

mit großen Schritten geht es bei unserem neuen Baugebiet „Nördlich der Spießgasse“ voran.

Wie Sie vielleicht wissen, muss das neue Baugebiet teilweise aufgeschüttet werden. Das betrifft insbesondere die neuen Straßen. Dafür werden hunderte von LKW-Fahrten notwendig sein.

Sicherheit geht vor

Um diesen Baustellenverkehr sicher - schließlich sind mögliche Zufahrtsstraßen durchweg Schulwege - und ohne Belastung der Ortsdurchfahrten (Schulstraße, Römerstraße, Spießgasse, Donnersbergring) zu organisieren, hat der Gemeindevorstand entschieden, dies mit einem eigenen Baustraßenkonzept umzusetzen.

Was bedeutet das?

➡ Schulstraße, Römerstraße, Spießgasse und Donnersbergring dürfen von den an- und abfahrenden LKWs nicht genutzt werden.
Das wird bei den Ausschreibungen auch schriftlich festgehalten.
➡ Anfahrende LKW werden direkt nach dem Ortsausgang Hähnlein an der Westseite zum Baugebiet fahren. Dort laden sie dann ab.
➡ Die Rückfahrt erfolgt über die bestehenden Feldwege Richtung Gasspeicher. Dort fahren sie dann wieder auf die L3112 auf.
 

Dabei nutzen die Fahrzeuge teilweise Gernsheimer Wege. Daher wurde das Konzept auch vorab mit der Stadt Gernsheim abgeklärt. Vielen Dank an dieser Stelle an Bürgermeister Burger und sein Team für die gute Zusammenarbeit!
➡ Ein Einbahnstraßenverkehr sorgt dafür, dass der Verkehr flüssig laufen kann.
➡ Begrenzte Zeiten: Die Anlieferung wird nur werktags zwischen 7-18 Uhr erfolgen. Das wird über eingebaute Poller sichergestellt.
Landwirte können diese jederzeit öffnen, um zu ihren Flächen zu gelangen.
➡ Mit zwei Geschwindigkeits-Anzeigetafeln wird auf Tempo20 hingewiesen. Gleichzeitig protokollieren diese Geräte, ob diese Vorgabe eingehalten wird.
➡ Bei Bedarf wird die Einhaltung dieser Höchstgeschwindigkeit von der Kommunalpolizei kontrolliert und durchgesetzt.

Wie geht es weiter?

▪ Die Anlieger wurden bereits in der letzten Woche schriftlich informiert.
▪ Um mögliche Schäden, z.B. an den Einzäunungen / Gebäuden, zu dokumentieren, erfolgt vorab eine sogenannte Beweissicherung. Diese Maßnahme dient dem Schutz des Eigentums der betroffenen Anlieger.
▪ Anschließend wird der Weg an der Westseite Hähnleins in den nächsten Wochen asphaltiert. Der Auftrag wurde bereits erteilt.

Was passiert danach mit dem Weg?

Nach Fertigstellung des Baugebietes wird dieser Weg dann - wie im Holzlachgraben - ein gut ausgebauter Fahrradweg sein. Die Poller werden nämlich auch danach stehen bleiben.

Und die Kosten?

Die Anlieger des Weges werden übrigens mit keinen Kosten belastet. Sämtliche Kosten (rund 60 TEUR mit Beweissicherung) werden über die Erschließung des neuen Baugebietes abgerechnet. Trotzdem ist dieses Verfahren günstiger, als nach Fertigstellung des Baugebietes eine möglicherweise beschädigte Römer- oder Schulstraße inklusive Kanal grundhaft sanieren zu müssen.

Dem Gemeindevorstand und auch mir persönlich ist durchaus bewusst, dass mit dieser Verfahrensweise nicht nur viele Menschen entlastet, sondern einige auch erheblich belastet werden.

Durch die staubmindernde Asphaltierung des Weges, kontrollierten „Tempo 20“, den begrenzten Anlieferungs-Zeiten mit Pollern, der Einbahnstraßen-Regelung, der vorherigen Beweissicherung für die Anlieger sowie perspektivisch einem attraktiven Radweg ist diese Variante aber besser als tägliche Dutzende von schweren LKWs auf Schulwegen mitten durch den Ort. Dafür bitte ich Anlieger um ihr Verständnis.

Noch ein Wort zum aktuellen Stand des Umlegungsverfahrens:
Ende September hat der Gemeindevorstand als Umlegungsausschuss die Umlegung beschlossen. Die Auszüge wurden letzte Woche an die Eigentümer verschickt, die Veröffentlichung ist bereits erfolgt.

Sobald die Rechtsmittelfrist abgelaufen ist — das wird Mitte November sein — ist der Umlegungsplan rechtskräftig. Dann erfolgen auch die Zahlungen an die bisherigen Eigentümer und die Erschließungsbeiträge werden fällig.

Im Anschluss wird der Gemeindevorstand entscheiden und darüber informieren, wie die Vergabe der kommunalen Grundstücke erfolgen soll.

Sie sehen also: Trotz Corona bringen wir gemeinsam unsere Gemeinde voran. An vielen Stellen tut sich etwas.

Damit wir uns in Zukunft alle gemeinsam an diesen Entwicklungen erfreuen können, passen Sie bitte weiterhin auf sich auf:

Mit Abstand, mit Einhaltung der Hygieneregeln, mit Alltagsmaske, mit Nutzung der CoronaApp. Zusammen bekommen wir das hin!

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Sebastian Bubenzer
Bürgermeister