Wiedemann-Hütte freigegeben
Erstelldatum22.09.2025
Mit einem Augenzwinkern könnte man sagen: Da haben wir für den kleinen Termin heute Morgen doch wirklich das passende Wetter bestellt. Denn wenn schon die Einweihung einer neuen Schutzhütte auf dem Kalender steht, ist es doch schön, wenn man gleich mal testen kann, ob sie auch „wasserdicht“ ist. Und was soll man sagen? Test bestanden.
Die Schutzhütte, die wir heute für die Öffentlichkeit freigeben können, steht direkt südlich des Spielplatzes „Wiedemann am Schloss“. Und so betont Bürgermeister Sebastian Bubenzer: „Da mussten wir nicht lange überlegen, wie wir die Schutzhütte nennen. In Erinnerung an Christa Wiedemann, die heute ihren 95. Geburtstag hätte feiern können, nennen wir die Hütte ‚Wiedemann-Hütte‘“.
Zur Erinnerung: Christa Wiedemann, die leider am 30. Juli 2023 verstarb, war über viele Jahre eine in Alsbach sehr geschätzte Lehrerin und hat sich mehrfach in unserer Gemeinde engagiert, um etwas Bleibendes zu hinterlassen.
Nur dank ihrer großzügigen Spende in Höhe von etwa 120.000 Euro konnten sämtliche Spielgeräte auf dem Spielplatz „Wiedemann am Schloss“ bezahlt werden. Stellvertretend für Christa Wiedemann konnten wir dafür heute erneut Christa Kordes-Altstadt, die eine enge Weggefährtin von Wiedemann war und ihren Nachlass verwaltet, unseren Dank für dieses außergewöhnliche Engagement aussprechen.
Mit ihrer Reaktion hatten wir allerdings nicht gerechnet: Spontan teilte uns Christa Kordes-Altstadt mit, sich an der Schutzhütte mit einem Drittel der Kosten aus dem Nachlass von Frau Wiedemann zu beteiligen. Das kam für uns völlig überraschend und sorgte einen kleinen Moment für Sprachlosigkeit. Vielen, vielen Dank.
Die Investitionssumme für die Hütte liegt bei etwa 10.000 Euro. Etwa dreißig Prozent der Kosten werden durch den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald getragen. Auch vielen Dank dafür.
Gemeinsam waren wir auf jeden Fall der Auffassung, dass diese schöne Schutzhütte das Areal des Spielplatzes hervorragend ergänzt und nicht nur Eltern und ihren Kindern, sondern auch allen anderen Waldnutzern zu gute kommt, wenn sich das Wetter – vergleichbar zu heute – eher von seiner ungemütlichen Seite zeigt.
Abschließend möchten wir in unserem Dank nicht den ZKD vergessen, der die Bodenplatte für die Hütte gesetzt hat sowie natürlich Petra Schneider-Hehn und ihrem Team vom gleichnamigen Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen aus Brombachtal, die die Hütte in kürzester Zeit gestellt haben.




























