2027 rückt näher - 50 Jahre Alsbach-Hähnlein
Erstelldatum03.09.2025
Auch wenn es noch einige Monate dauert, bis wir ins Jahr 2026 starten, lohnt es sich, heute schon über 2027 zu sprechen. Denn das übernächste Jahr wird ein ganz Besonderes.
Hintergrund ist, dass mit der Gebietsreform 1977 die beiden vorher eigenständigen Gemeinden Alsbach und Hähnlein vereint wurden. Und so feiert Alsbach-Hähnlein in 2027 seinen 50. Geburtstag.
Thematisiert habe ich das jüngst im Gemeindevorstand und gestern in der Gemeindevertretung.
Natürlich stehen wir noch relativ am Anfang unserer Überlegungen, wie sich dieser Anlass gebührend würdigen lässt. Aktuell planen wir allerdings, das Jubiläumsjahr auf drei inhaltliche Säulen zu stellen.
Die erste Säule ist die der Kultur und Ortsgeschichte, auf der zweiten sitzen ein Rahmenprogramm mit Festwochenende und Feierlichkeiten. Die dritte Säule sollte aus meiner Sicht eine Weiterentwicklung des Ortes sein, um auch über das Jubiläumsjahr hinaus etwas Bleibendes zu schaffen.
Für den Bereich „Kultur und Ortsgeschichte“ haben wir bereits Gespräche mit dem Museumsverein Alsbach-Hähnlein geführt. Gemeinsam möchten wir eine Ortschronik veröffentlichen, die ihren Fokus auf die Zeit nach der Gebietsreform legt – also die letzten 50 Jahre.
Gleichzeitig prüfen wir die Umsetzbarkeit eines Kunst- und Kulturpfads, um Punkte in unserem Ort zu definieren, die für die drei Ortsteile eine besondere Bedeutung haben und sie inhaltlich möglicherweise sogar miteinander verbinden.
Unsere dritte Idee für den Bereich „Kultur und Ortsgeschichte“ ist es, in einer kleinen Veröffentlichungsserie Zeitzeugen aus Alsbach-Hähnlein berichten zu lassen. Nach dem Grundsatz, welche besonderen Ereignisse für sie die wichtigsten in 50 Jahren Alsbach-Hähnleiner Geschichte waren. Dies könnten sehr individuelle Erzählungen werden, die jedoch gleichzeitig den Charme haben, dass andere sich erinnern oder einen ganz besonderen Blick auf bestimmte Momente unserer Geschichte erhalten.
In Sachen Festprogramm können wir aktuell noch nicht wirklich Details mitteilen. Nur so viel: Wir möchten bei der für den 30. Oktober angesetzten Vereinsbesprechung schon einmal in Erinnerung rufen, dass das Jubiläumsjahr näher rückt. Und so sollten wir uns aus meiner Sicht noch in diesem Jahr auch auf ein gemeinsames Festwochenende festlegen.
Für weitere Programmpunkte – wie möglicherweise ein Neujahrskonzert oder/und einen Kommersabend – gibt es erste Überlegungen. Hier informieren wir Sie natürlich, wenn diese konkreter werden. Ebenso, wenn sich abzeichnet, dass Veranstaltungen unserer Vereine Teil des Jubiläumsjahres werden.
Auch der dritte Punkt ist aus meiner Sicht besonders wichtig. Alsbach-Hähnlein sollte sich zum Jubiläumsjahr auch im Ortsbild angemessen präsentieren. In der Hoffnung, dass Projekte und Maßnahmen umgesetzt werden, die Strahlkraft über das Jubiläumsjahr hinaus haben.
Dabei dürfte es an einigen Stellen um Investitionen in unsere Straßen und Verkehrsflächen gehen. Aber auch eine neue, moderne Ortsbeschilderung ist aus meiner Sicht angemessen und notwendig.
Um ehrlich zu sein muss man sich unsere Beschilderung im Ort, die zum Beispiel zu den wichtigsten Veranstaltungsstätten oder markanten Punkten führt, einfach mal anschauen. Sie ist – vorsichtig formuliert – in die Jahre gekommen. Und an vielen Stellen passt aus meiner Sicht diese Beschilderung nicht zu dem ansonsten schönen Bild, das unser Ort nach außen spiegelt.
Natürlich werden wir prüfen, inwieweit wir Fördergelder für diese Maßnahme generieren können. Erste Sondierungen zeigen aber, dass wir möglicherweise zu dem Ergebnis kommen, diese Investition aus eigenen Mitteln stemmen zu müssen.
Doch gemessen an größeren Einzelprojekten könnten wir mit einer neuen Ortsbeschilderung flächendeckend mit gut kalkulierbarem Aufwand einen großen und für alle Bürger spürbaren Effekt erzielen.
Natürlich gilt dennoch: Unser Ortsjubiläum muss finanzierbar sein. Insbesondere für die Umsetzung einer Ortsbeschilderung benötigen wir dazu jedoch bereits für den Haushalt 2026 die finanziellen Mittel. Unser Ansatz ist, hier eine Summe von 50.000 bis 70.000 Euro im Plan zur Verfügung zu stellen.
Herzliche Grüße
Ihr
Sebastian Bubenzer
Bürgermeister
























