Verstärkte Kontrollen der Straßenreinigungssatzung
Erstelldatum07.07.2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Alltag kann manchmal stressig sein. Und dann bleiben manche Dinge auch gerne mal liegen. Dafür haben wir vollstes Verständnis – und uns geht es nicht anders wie den meisten.
Bei den Bildern, die wir hier in einer kleinen Collage zusammengestellt haben, wird allerdings schnell klar, dass die Einhaltung der Straßenreinigungssatzung nicht nur kurzfristig um eine Woche verschoben wurde.
Hier wurde schon länger nicht mehr die Hecke zurückgeschnitten, der Bürgersteig gekehrt oder die Rinne am Straßenrand gereinigt. Wenn das nur ein optisches Thema wäre, könnte man vielleicht noch mal ein Auge zudrücken. Aber es geht in besonders gravierenden Verstößen der Straßenreinigungssatzung auch um das Thema Sicherheit.
Wenn Büsche oder Bäume in den Bereich des Bürgersteigs hineinragen, sind Fußgänger schnell gezwungen, auf die Straße auszuweichen. Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen mit ihren Fahrrädern sogar auf dem Gehweg fahren.
Da Autofahrer mit einem spontanen Wechsel auf die Straße in der Regel jedenfalls nicht rechnen, wird es in manchen Straßen schnell eng. Ragen Bäume sogar noch weiter in den Straßenbereich, können Verkehrsschilder verdeckt oder größere Autos bzw. Lastwagen in der Fahrt behindert werden.
Laub oder Blütenpollen auf den Gehwegen sind vor allem dann ein Problem, wenn es kurz darauf regnet. Dann wird aus dem trockenen Untergrund schnell eine rutschige Fläche – gerade für ältere Menschen verbunden mit einer erhöhten Sturz-Gefahr.
Und verschmutzte Straßenrinnen ziehen oft nach sich, dass mehr „Dreck“ in der Kanalisation landet – mit potenziell höheren Reinigungskosten, die dann auf alle Bürgerinnen und Bürger umgelegt werden müssen.
Da sich die Situation in allen Bereichen zuletzt verschlimmert hat, möchten wir heute darauf hinweisen, dass wir die Lage verstärkt in den Blick nehmen und im Wiederholungsfall auch schneller mit Bußgeldern agieren müssen.
Denn wir sind der Überzeugung, dass es unabdingbar für ein gemeinschaftliches Miteinander ist, dass sich alle Alsbach-Hähnleinerinnen und Alsbach-Hähnleiner an die gültigen Spielregeln halten.
An alle, die das heute schon tun: Vielen Dank.
Herzliche Grüße
Ihr
Sebastian Bubenzer
Bürgermeister
























