Geschwindigkeitsmessung in der Ortsdurchfahrt von Hähnlein
Erstelldatum17.01.2025
Im Mai letzten Jahres war soweit. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt von Hähnlein konnte auf „Tempo 30“ reduziert werden. Eine Entscheidung, auf die die Anwohnerinnen und Anwohner der Gernsheimer Straße über viele Jahre gewartet haben.
Wir wissen aber auch, dass viele Ortsansässige der Meinung sind, dass immer noch deutlich zu schnell gefahren wird – oft verbunden mit dem Wunsch, dass hier doch bitte häufiger Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden sollten.
Deshalb haben wir uns frühzeitig nach der Geschwindigkeitsänderung auch mit der Landespolizei abgestimmt, so dass in deren Ermessen möglichst regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Eine besonders öffentlichkeitswirksame fand etwa zu Schulbeginn nach den jüngsten Sommerferien statt, in der die Verkehrsteilnehmer/innen nach der Messung angehalten und entweder sensibilisiert oder im Bedarfsfall auch sanktioniert wurden.
Aber auch am vergangenen Freitag (10.) war es soweit. Die Landespolizei hatte sich dank der Koordination unseres Schutzmanns vor Ort, Andreas Stürmlinger, und gemeinsam mit der hessischen Bereitschaftspolizei zur Lasermessung im Kurvenbereich nahe der Einmündung Rodauer Straße positioniert. Die „Verkehrssünder“ wurden zum Teil direkt nach der Messung in den Bereich hinter der „Alten Schule“ gelenkt, um aufklärende Gespräche zu führen. Insgesamt war die Polizei mit zwölf Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.
In Summe waren aus unserer Sicht keine gravierenden Verstöße zu erkennen – auch wenn man natürlich hier immer nur von einer Momentaufnahme sprechen kann. Von insgesamt etwa 350 Fahrzeugen, die im Zeitraum zwischen 13.45 Uhr bis 16 Uhr durch unsere Geschwindigkeitsanzeigetafeln registriert wurden, musste die Polizei nach ihrer Messung zwölf Verwarnungen erteilen.
Die höchste Geschwindigkeit lag bei 48 km/h, verwarnt wurden alle Verkehrsteilnehmer/innen, die nach Abzug der Toleranz mindestens 40 km/h auf dem Tacho hatten.
Um künftig das (leider sehr teure) technische Equipment zur von der Landespolizei unabhängigen Überwachung des Verkehrs gelegentlich ausleihen zu können, wurden bereits die nötigen Beschlüsse gefasst.
Bürgermeister Sebastian Bubenzer betont gleichzeitig: „Hier sind wir allerdings auch darauf angewiesen, dass eine übergeordnete Polizeibehörde mögliche Standorte eines „Blitzer-Anhängers“ prüfen und freigeben muss. Fest installierte Blitzer sind aus unserer Sicht nicht das Mittel der Wahl. Denn diese sprechen sich innerhalb kürzester Zeit herum oder werden über sogenannte „Blitzer-Apps“ geteilt. In Summe führt das dann dazu, dass vor den Blitzern abgebremst und danach wieder beschleunigt wird, was natürlich nicht Sinn der Sache ist.“
Deshalb bitten wir auch um Ihr Verständnis, dass wir weder eine Dauer-Überwachung gewährleisten noch unbegrenzt mobile Kontrollen durchführen können. Wir verlieren das Thema aber nicht aus den Augen.
























