Internationales Fest
Erstelldatum17.06.2024
30 Jahre Kita „Die kleinen Schelme“ – dieses besondere Jubiläum feierten am Samstag zahlreiche Kinder mit ihren Geschwistern, Eltern, Erzieher/innen und den engsten Bezugspersonen – aufgrund der Wetterprognose kurzfristig im Bürgerhaus „Sonne“ anstelle des Grillplatzes „Gänsweide“.
Das änderte nichts daran, dass sich der ein oder die andere von den Großen an seine eigene Zeit in der Kita zurückerinnerte – und feststellte: In Sachen pädagogischer Arbeit, grundlegender Konzepte und Förderung der Kinder hat sich in diesem Zeitraum sehr viel getan.
Aber auch in Sachen Vielfalt und nationaler Diversität ist die Einrichtung in den vergangenen Jahren „bunter“ geworden. Kinder aus etwa 15 unterschiedlichen Nationen sorgen derzeit für viel Leben bei den „Kleinen Schelmen“ – und so war es nur konsequent, die Feier am Samstag als „Internationales Fest“ zu konzipieren, inklusive abwechslungsreicher Kulinarik, einer klaren Absage an jegliche Formen von Rassismus und einem gemeinsam in Deutsch, Englisch und Spanisch gesungenen „We Are The World“.
Wie verbindend Musik sein kann, bewies an diesem Tag auch ein kleiner Zumba-Tanz der Kids – und selbstverständlich durfte auch der bewährte Schelmböhl-Boogie nicht fehlen.
Ein Konzept, das sich stets entwickelt
Im Gespräch vor dem Fest erinnerte sich Kita-Leiterin Jenny Gerbig, dass die früher als Kita „Im Schelmböhl“ bekannte Einrichtung erst zum 25. Geburtstag in „Die kleinen Schelme“ umbenannt wurde. „Die Namensidee kam von den Kindern.“
Dabei hat sich seit dem letzten Jubiläum konzeptionell viel getan – auch wenn die Corona-Pandemie zeitgleich eine Herausforderung darstellte, auf die jeder gerne verzichtet hätte. Ungeachtet dessen entstanden in dieser Zeit ein neuer Schlafraum, ein Waschraum und Materialraum. Zusätzlich wurden ein Technikraum separiert und die Gruppenräume neu strukturiert. In einem Anbau wurde ein großer Spielraum angelegt und auch ein großzügiger Eingangsbereich gehört inzwischen zur bewährten Raumaufteilung des Gebäudes. Auch im Außenbereich gab es offensichtliche Änderungen – mit einem großen neuen Klettergerüst und einem Sonnensegel als herausragenden Elementen.
Insgesamt sechs „Funktionsräume“ bieten den Kindern heute die Möglichkeit, sich individuell zu entfalten. Während sich die einen im Kreativraum, Rollenspiel-Raum oder Bauraum austoben können, bleibt anderen genügend Raum, um im Turnraum oder auf dem Hof zu spielen. Ruhiger geht es dagegen im „Snoozle-Raum“ zu.
Mehr als ein Dutzend Erzieherinnen, Hauswirtschafts- und Unterstützungskräfte haben dabei ein wachsames Auge auf die Kids, um sie in ihrer Entwicklung zu fördern und bei Problem helfend zur Seite zu stehen. „Was wir hier groß schreiben, ist Partizipation“, sagt Jenny Gerbig. Das heißt: Die Stimme der Kinder wird gehört, wenn es darum geht, dass sie ihren Tag gestalten.
Für die Erzieherinnen und Erzieher geht es aber auch darum, immer wieder auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren. Das beinhaltet etwa die Umsetzung von verschiedenen Modulen zur Förderung der Sprachkompetenz der Kinder. Oder auch den Einsatz um qualifiziertes Fachpersonal. "Wir sind Ausbildungsbetrieb und gleichzeitig sehr dankbar, dass wir drei Unterstützungskräfte in unserer Einrichtung haben, die den Erzieherinnen mit 25 Stunden pro Kita-Gruppe zur Seite stehen.“
Bildhinweis: Zum Schutz der Kinder und der Wahrung der Rechte am eigenen Bild haben wir bewusst Unschärfen in den Motiven gesetzt, so dass (insbesondere) die Kinder nicht identifiziert werden können.




























