Sommerthemen oder dies und das ...
Erstelldatum29.07.2026
Die Sommerferien stehen ja meist nicht im Verdacht, eine besonders nachrichtenreiche Zeit zu sein. Auch deshalb wollen wir die Gelegenheit nutzen, um auf ein paar Dinge aufmerksam zu machen, bei denen die große Mehrheit von Ihnen vermutlich sagt „Ist doch klar“, ein paar werden mit dem Kopf schütteln und vielleicht der ein oder die andere sich sogar angesprochen fühlen.
Grünschnitt im eigenen Garten verbrennen? Gerade jetzt wirklich keine gute Idee.
In dieser Woche erreichte uns der Hinweis, dass eine Privatperson in Alsbach Grünzeug im eigenen Garten verbrannt hat – noch dazu nicht allzu weit vom Wald unterhalb des Alsbacher Schlosses entfernt. Ehrlich gesagt rangiert das so auf einem Niveau wie „Feuerwerkskörper in der Hand anzünden“. Einfach wirklich gefährlich.
Immerhin meldet der Deutsche Wetterdienst aktuell für unsere Region die Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Für den morgigen Tag könnte sogar die höchste Stufe erreicht werden. Man muss also nicht erst nach Frankreich oder Spanien schauen, um zu erkennen, welche Folgen Feuer bei großer Trockenheit haben kann.
Deshalb ganz klar: Das Verbrennen von Grünschnitt im Freien ist aktuell nicht nur eine ausgesprochen schlechte Idee, sondern kann im Ernstfall auch richtig teuer werden. Muss die Feuerwehr ausrücken, können die Einsatzkosten dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.
DRK Sozialkaufhaus:Kleiderspenden bitte nicht einfach abstellen
Das Team des DRK-Sozialkaufhauses leistet hervorragende Arbeit und hilft vielen Menschen. Damit gespendete Kleidung tatsächlich einem guten Zweck dienen kann, sollte sie allerdings nicht außerhalb der Öffnungszeiten vor den Toren abgestellt werden.
Säcke werden dort immer wieder aufgerissen. Außerdem kann niemand sofort prüfen, ob die Kleidung sauber, vollständig und noch vermittelbar ist.
Wer also Kleidung spenden möchte, ist dienstags oder freitags zwischen 16 und 18 Uhr herzlich willkommen und kann sogar direkt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort sprechen. So kommt die Spende zuverlässig dort an, wo sie gebraucht wird – und nicht verteilt auf dem Gehweg.
Ein Tretbecken ist … ein Tretbecken
Unser neues Tretbecken am Sperbergrund wird von vielen Gästen gerne zur Erfrischung genutzt. Das freut uns natürlich. Der Name ist dabei durchaus als kleine Bedienungsanleitung zu verstehen: Man tritt hinein, kühlt Füße und Beine ab und genießt die Erfrischung.
Es handelt sich allerdings nicht um ein Planschbecken für Babys. Sonst hätte es vermutlich genau diesen Namen bekommen.
Und auch als Getränkekühlschrank für Bierdosen ist das Becken nicht vorgesehen. Ja, auch das ist offenbar bereits ausprobiert worden. Kreativität verdient grundsätzlich Anerkennung – an dieser Stelle bitten wir trotzdem darum, sie anderweitig einzusetzen.
Und dann wären da noch die Ratten …
Kaum jemand spricht gerne über sie oder gerät in Verzückung, wenn er die langschwänzigen Nager sieht. Trotzdem gehören auch sie zu den Themen, die Kommunen regelmäßig beschäftigen. Nach unserer Einschätzung ist Alsbach-Hähnlein davon nicht stärker betroffen als viele andere Städte und Gemeinden in der Region. Allerdings gilt:
Man kann in der Kanalisation noch so viele Bekämpfungsmaßnahmen durchführen und Giftköder auslegen… wenn oberirdisch ein reich gedecktes Buffet wartet, hält sich die Begeisterung der Ratten für unser Angebot unter der Erde verständlicherweise in Grenzen.
Als Nahrung dienen den Nagern unter anderem Essensreste im Kompost, Tierfutter, achtlos weggeworfene Lebensmittel oder auch Joghurtreste in Verpackungen und Säcken.
Bitte helfen Sie deshalb mit: Entsorgen Sie Lebensmittelreste sorgfältig, verschließen Sie Müllbehälter und lassen Sie keine leicht erreichbaren Futterquellen zurück. So sorgen wir gemeinsam dafür, dass Ratten und andere unerwünschte Gäste nicht täglich zum kostenlosen Abendessen eingeladen werden.
Vielen Dank an alle, die aufmerksam sind und Rücksicht nehmen.
























