Übergabe der neuen Schulmensa in Hähnlein
Erstelldatum12.02.2026
Im Nordwesten von Hähnlein geht es gerade „Schlag auf Schlag“. Genau vor einer Woche konnten wir Richtfest an unserem Neubau der Ev. Kita „Regenbogen“ feiern – und heute lud der Landkreis zur Einweihung der neuen Mensa an die Hähnleiner Grundschule ein.
Entsprechend gut war heute morgen die Laune – beim Ersten Kreisbeigeordneten und Vize-Landrat Lutz Köhler, der als Schuldezernent gemeinsam mit Schulleiterin Eva Bell und unserem Bürgermeister Sebastian Bubenzer die Gäste begrüßte. Nicht zu vergessen die Viertklässler, die unter Beweis stellten, dass man eine neue Mensa mit einem Tanz, einem Flötenspiel und dem eigens angepassten Schullied feiern kann.
In seiner Rede ging Köhler auf die zahlreichen Vorzüge der etwa 5,1 Millionen Euro teuren Investition am Schulstandort Hähnlein ein. Die moderne Mensa mit multifunktionalem Speiseraum biete beste Bedingungen für eine zeitgemäße Ganztagsbetreuung.
Und wer sich heute selbst ein Bild von den Räumen machen konnte, dürfte bestätigen, dass die insgesamt knapp 580 Quadratmeter große Bruttogrundfläche (davon 370 Quadratmeter nutzbar) viel Potenzial liefert. Herzstück ist natürlich die neue Mensa mit Küche und Speisesaal, aber auch ein Besprechungsraum, zwei Büros, drei Wasch- und Toilettenanlagen, ein Technikraum, ein Putzmittelraum sowie zwei Lagerräume ergänzen das Gesamtbild. Dass der Speiseraum auch als Betreuungsraum genutzt werden kann, unterstreicht dabei die Vielseitigkeit des Gebäudes.
Und dass dieses Konzept auch neue pädagogische Möglichkeiten schaffe, war einer der Punkte, auf die Schulleiterin Eva Bell einging.
„Unsere Schule ist nicht mehr wie früher“, betonte Sebastian Bubenzer mit einem Augenzwinkern, dass es einst in vielen Schulen gerade einmal eine Küchenzeile, einen Topf und ein bisschen Improvisation gab. „Und wenn’s richtig modern war, stand irgendwo noch ein Warmhaltebehälter, der so tat, als wäre er eine Großküche.“
Dabei verbindet Bubenzer ganz viele persönliche Erinnerungen mit der Hähnleiner Grundschule. Immerhin wurde er selbst hier 1983 eingeschult.
Dass Alsbach-Hähnlein über die Schulumlage sich gewissermaßen an dem Mensa-Neubau beteiligt hat, blieb in seiner kurzen Rede ebenfalls nicht unerwähnt. Dankbar, dass damit ein Teil dieser Umlage wieder „zurück in die Heimat“ fließe, ergänzte Bubenzer: „Genau das ist der Sinn solcher Systeme. Schule ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam stemmen – Landkreis, Gemeinde, Schulgemeinde, Eltern und Lehrkräfte. Und wenn dann eine Investition wie diese hier ankommt, stärkt das nicht nur den Schulstandort, sondern auch das Vertrauen: ,Ja, da passiert etwas – und ja, es kommt etwas zurück.‘“
Mit dem Bau der neuen Mensa werde darüber hinaus bewiesen, dass der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung inklusive warmem Essen nicht irgendein Paragraf sei, sondern ein Versprechen. „Ein Versprechen an Familien, an Kinder, an Vereinbarkeit, an Bildung. Und hier in Hähnlein hat dieses Versprechen mit der neuen Mensa jetzt ein attraktives Gesicht bekommen.“

































