Sinkende Abwassergebühren
Erstelldatum30.12.2025
So kurz vor dem Jahreswechsel treibt einige möglicherweise die Frage um: Wird 2026 alles teurer? Prognosen gehen jedenfalls von höheren Energiekosten (insbesondere fossiler Energieträger) aus. Auch die Kranken- und Sozialversicherungsbeiträge dürften vielfach steigen, ebenso wie Versicherungsprämien bei Haftpflicht-, Kfz- und Wohngebäude-Versicherungen.

Daran können wir leider gemeinsam nichts ändern. Wo wir als Gemeinde Einfluss haben, sind beispielsweise die Kanalgebühren – und hier haben wir eine gute Nachricht:
Die Kanalgebühren werden ab dem 1. Januar 2026 gesenkt.
Lagen die Kosten für die Schmutzwassergebühren bisher bei 2,21 Euro je Kubikmeter, sinken sie auf 1,98 Euro. Die Niederschlagswasser-Gebühren fallen von bisher 1,08 Euro je Quadratmeter Berechnungsgrundlage auf 0,79 Euro.
Politisch beschlossen wurden diese Preise fraktionsübergreifend durch unsere Gemeindevertretung. Dass die Preise gesenkt werden konnten, lässt sich gut erklären. „So konnten wir zuletzt geringere Kosten bei der Instandhaltung des Kanalnetzes verbuchen und auch die Umlage an unseren Abwasserverband, der die Kläranlage betreibt, fällt geringer aus“, betont Bürgermeister Sebastian Bubenzer. „Hinzu kommt, dass wir dank sorgfältiger Planung und effizient-wirtschaftlicher Herangehensweise die erwarteten Ausgaben in den nächsten Jahren reduzieren konnten. Unter anderem durch neue Lieferverträge bei der Stromversorgung – ein Vorteil, den wir direkt an unsere Bürgerinnen und Bürger weitergeben.“
Wie stark jeder Haushalt von der Gebührenreduzierung profitiert, ist natürlich individuell und maßgeblich vom Wasserverbrauch sowie der versiegelten Fläche auf dem Grundstück abhängig. Damit Sie jedoch eine grobe Vorstellung haben, hier ein Beispiel:
Für einen Haushalt mit einem jährlichen Frischwasserverbrauch von 150 Kubikmeter und einer versiegelten Fläche von 150 Quadratmeter führt die Gebührenanpassung zu einer Entlastung von 78 Euro im Jahr.
Doch selbst wenn Sie persönlich ganz andere Voraussetzungen haben: Günstiger wird es für alle,deren Grundstück an die Kanalisation angeschlossen ist.
Update: Leider hatte sich in die ursprüngliche Version dieser Veröffentlichung ein kleiner Fehlerteufel eingeschlichen, der mittlerweile korrigiert wurde. Die Zurordnung von Kosten zu Schmutz- bzw. Niederschlagswasser-Gebühren wurde vertauscht. An der Botschaft, dass es deutlich günstiger wird und auch unser "Rechenbeispiel" am Ende des Textes bleiben korrekt.























