Westlich von Hähnlein - Fundamente werden entfernt
Erstelldatum11.11.2025
Wer an unserem Grenzgang am 3. Oktober teilgenommen hat, wird wahrscheinlich nicht allzu überrascht sein. Denn schon damals kündigte Bürgermeister Sebastian Bubenzer an, dass sich demnächst westlich der Siedlungsfläche von Hähnlein etwas tun wird. „Demnächst“ ist nun da – und selbstverständlich wollen wir Sie nun alle auf den neuesten Stand bringen.
Wenn Sie aktuell sehen, dass in der angesprochenen Feldlage Rohre verlegt oder Rohrbrücken gebaut werden, dann geht das auf Arbeiten des Übertragungsnetzbetreibers Amprion bzw. das von ihnen beauftragte Energieinfrastrukturunternehmen Omexom zurück.
Hintergrund ist der Netzausbau im Bereich der Stromachse Frankfurt und Karlsruhe, deren Leitungsfähigkeit aktuell für die Zukunft vorbereitet wird. Auf dem Abschnitt zwischen Pfungstadt und Weinheim, der auch an Hähnlein vorbeiführt, übernehmen dabei neue Strommaste (in der bestehenden Trasse) die Aufgabe, moderne 380-Kilovolt-Leitungen zu tragen statt der bisherigen 220-Kilovolt.
Fundamente werden entfernt
Gleichzeitig hat sich Amprion entschieden, die teilweise nicht mehr benötigten Strommasten nicht nur abzubauen, sondern auch deren Fundamente aus dem Boden zu entfernen. Dafür jedoch ist es nötig, westlich von Hähnlein an einigen Stellen den Grundwasserspiegel etwas abzusenken, um besagte Fundamente freizulegen.
Vorab wurden wir darüber informiert, dass hierzu über Rohrleitungen das Wasser weggepumpt wird, zunächst in das Rückhaltebecken im Bereich der Spießgasse, dann über eine Druckleitung zu einem zweiten Becken, bevor das Wasser am Ende im Landgraben landet.
Die entsprechenden Genehmigungen der Behörden liegen dem Übertragungsnetzbetreiber und der Firma Omexom vor, weshalb nun die Arbeiten beginnen. Sobald die Leitungen komplett gelegt sind, beginnt zeitnah der Pumpvorgang, der über mehrere Tage mit einer gewissen Lärmemission verbunden ist.
Das ist zwar – zeitlich sehr befristet – nicht schön, aber aus unserer Sicht dennoch eine nachvollziehbare Alternative statt die nicht mehr benötigten Fundamente einfach im Boden liegen zu lassen.
Feldwegschäden werden 2026 behoben
Ergänzend möchten wir Sie noch informieren, dass wir bereits konstruktive Gespräche über die Schäden an den Feldwegen geführt haben, die im Rahmen der Trassenarbeiten durch die beteiligten Firmen entstanden sind.
Die Schäden an Feldwegen nahe der Deponie Schächerlache wurden durch die Verursacher und die Verwaltung erneut abgegangen und dokumentiert. Die „Beton“-Schäden sollen vom Eingang der Deponie bis zum Gestüt Kohlweghof Wolf durchgängig saniert werden. Weiterhin noch ein kürzerer Abschnitt (etwa 200 Meter) von der Verdichterstation Richtung Neubaugebiet „Nördlich der Spießgasse“.
Die beanspruchten „Schotterwege“ (Grenzweg, Nord-Süd-Achse) sollen abgegrädert, profiliert und verdichtet werden. Bei Bedarf soll Ersatzmaterial aufgefüllt werden.
Omexom hat bereits signalisiert, einen großen Teil der Kosten und die Federführung bei der Auftragsvergabe zur Wiederherstellung der Wege zu übernehmen.
























